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Im winterlichen Baden fand am 4. Dezember das alljährliche Chlausturnier statt. Gefochten wurde in acht Teams à drei bis vier Personen. Anwesend waren Fechter des Organisators Fechtclub Baden, dem Schulsportfechten Baden und des Fechtclub Zollikon (ZH).

Die Treffer der vier Gefechte zwischen zwei Teams wurden aufsummiert. Das Gefecht gewonnen haben diejenigen, die zuerst insgesamt zwanzig Treffer landeten. Dieser Modus schweisste jede Mannschaft zusammen. Auch zahlreiche Eltern fanden den Weg in die Turnhalle Tannegg und fieberten mit ihren Kinder mit.

Wieder ist es den Organisatoren vom FeCB gelungen, ein sensationelles Turnier auf die Beine zu stellen - diesmal als Premiere unter der Leitung des neuen Trainers Tamàs Kaiser.

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Eine anspruchsvolle Tradition

Der mehr als hundert Jahre alte Fechtclub Baden organisiert seit Mitte der siebziger Jahre jährlich ein Fechtturnier im Freien, in einer ritterhaften Kulisse auf der Ruine Stein. Dieses Jahr wurde das „Kaiser-Albrecht-Turnier" zum 33. Mal durchgeführt, unter der Leitung von Karl Lang. Dieses spezielle Aargauer Fechtturnier ist mit grossem Arbeitsaufwand verbunden: es galt, nicht nur Fechtbahnen zu verlegen und zu verankern, auch viel anderes Material musste auf die Ruine Stein heraufgeschafft werden. Das Fechten mit Degen und Florett erfordert zur Trefferanzeige elektrischen Strom; jeder aktive Fechter und Fechterin ist mit einem flexiblen Kabel verbunden.

Der Fechtsport lockt nicht so viele Zuschauer an wie zum Beispiel Ballspiele, denn die Regeln und Bewegungsabläufe dieses Kampfsportes sind sehr speziell und vielseitig. Bei jedem dieser öffentlichen Turniere finden sich aber viele Nichtaktive und Zuschauer ein: Angehörige und Freunde der Fechter. Eltern junger Fechter haben oft ein gutes Fachverständnis und fotografieren oder filmen die Kämpfe.
Der Präsident des Fechtclubs Baden, Jörg Villiger, hat auch wieder ehemalige aktive Fechterinnen und Fechter als Besucher eingeladen. Der schöne Septembersamstag wurde für die Badener Fechtszene zu einem gesellschaftlichen Anlass. Sonja Abgottspon war für die kleine Festwirtschaft zuständig; Eltern und Angehörige der Fechter hatten mit selbst gebackenen Kuchen und belegten Broten zu einem reichhaltigen Buffett beigetragen. 
An diesem jeweils recht anspruchsvollen „Kaiser-Albrecht-Turnier" nahmen 29 Fechterinnen und Fechter teil, davon 6 Musketiere (bis 12-Jährige), 6 Junioren, 7 Frauen und 10 Herren. (gho, AZ 09.09.10)

 

Vergangenes Wochenende fanden die Fecht Schweizer Meisterschaften in Baden statt. Jugendliche bis siebzehn Jahre boten während zwei Tagen spannende Gefechte. Die moderne Sportanlage der Berufsschule Baden diente für entsprechendes Ambiente. Das Schweizer Meisterschafts-OK schaut mit Freude auf das erfolgreiche Turnier zurück.

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Am vergangenen Wochenende haben Gloria D'Incau, Bigna Maissen, Robin Schoch und Oliver Hüsler am Degen Qulifikations-Turnier in Fribourg, in der Katogorie Minime teilgenommen. In 2 Runden fochten sie jeweils auf 5 Treffer. Dann gab es ein Gesamtklasement. Je nachdem schied man aus oder es ging in die Direktausscheidung. In der Direktausscheidung wurde auf 12 Treffer gefochten. Wenn man verlor  war man ausgeschieden, wenn man gewann kam man weiter.

Resulate der Fechter:

9.  Platz Gloria D'Incau
23. Platz Bigna Maissen
49. Platz Robin Schoch
67. Rang Oliver Hüsler

Wir möchten Isabelle Kartas danken, dass sie als Juge mitgekommen ist.

Baden Chlausturnier des Fechtclubs

AZ3Der Fechtclub Baden führte sein wiederkehrendes Chlausturnier durch. Im Clubleben ist dieses Turnier jedes Jahr ein Höhepunkt, weil es alle Alters- und Fähigkeitsgruppen einbezieht. Der jüngste Teilnehmer war ein Erstklässler, der älteste Teilnehmer bereits pensioniert. Mit den 36 Fechterinnen und Fechtern wurden vier Kategorien mit verschiedenen Waffen und Teilnehmeralter gebildet, welche dann in neun Gruppen eingeteilt wurden. Die neun Gruppen fochten anschliessend gegeneinander, wobei die Punkte bei jedem Waffengang kumuliert wurden.

Die Stimmung im Fechtsaal der Turnhalle Tannegg war super. Vor allem waren von den ganz jungen Fechtern viele Eltern anwesend, die die Erfolge ihrer Kinder gespannt mit verfolgten. Viele freuten sich sichtlich über die Leistungen ihrer Kinder und es wurde fleissig fotografiert.

Dieses Turnier bildet deshalb einen besonderen Akzent im Clubleben, weil es alle Alterskategorien, welche sonst die Woche durch zu insgesamt vier verschiedenen Zeiten trainieren, zusammenführt. Die älteren Fechter erleben so den Nachwuchs im Club und können sich ein Bild machen. Während dem Turnier können sie ihre speziellen Erfahrungen an die Jungen weitergeben. Und die Jungen erleben die erwachsenen Fechter und freuen sich über die durch Beratung erzielten Erfolge.

Nach dem Turnier wurden in einer Blitzaktion alle Geräte und Installationen wieder zusammengeräumt und anschliessend gab Trainer René Buehrer die Rangordnung bekannt:

1. Rang «Die 3 Musketiere»
2. Rang «4 Moschetieri»
3. Rang «Schneeblitz»

Die Teamnamen widerspiegeln die Internationalität der Clubmitglieder. So gibt es neben den Italienisch Sprechenden auch Englisch und Französisch Sprechende. Danach stand und sass man zum gemütlichen Apéro zusammen und erzählte sich gegenseitig und den Eltern und Besuchern von den erlebten Erfolgen. Für die Organisation war wie gewohnt der Trainer René Buehrer verantwortlich und für das Apéro-Buffet Isa Pfisterer. (jvi)

Interessierte sind im Fechtclub jederzeit willkommen.

Weshalb ist Fechten für unsere Junioren so attraktiv? Die Gelegenheit, sich mit anderen im Wettkampf zu messen, ist ein gutes Gefühl. Dahinter steht intensive und lange Vorbereitung. Fechterinnen und Fechter lernen mit Niederlagen umzugehen und nicht gleich das Florett oder den Degen "ins Korn zu werfen", sondern dem besseren Partner die Hand zu reichen und für den fairen Kampf zu danken. Über die Zeit erlebt man den Erfolg des "an sich Arbeitens" eins zu eins. Wie in kaum einem anderen Sport, verlangt das Fechten, dass man auf den Partner eingeht. Man lernt den Partner, dem man direkt gegenüber steht, zu beobachten und auf seine Aktionen zu reagieren, oder selbst die Initiative zu ergreifen.